Caritas Freiwilligen-Netz
München Stadt und Landkreis
Caritas - Nah. Am Nächsten.

Geprüft und empfohlen

Freiwillige erzählen

Freiwillige erzählenR. Buck, Leiterin der Nähwerkstatt im FWZ Innenstadt

"Ich arbeite schon seit langem als Ehrenamtliche in der Kleiderkammer eines Caritaszentrums. Hieraus entstand bei meiner Freundin und mir die Idee, eine Nähwerkstatt für bedürftige Menschen anzubieten und gemeinsam mit anderen für Menschen im Stadtteil Kleidung zu reparieren und zu nähen. Mit Hilfe der Sozialpädagoginnen im Freiwilligenzentrum ist es uns gelungen, unsere Idee in die Tat umzusetzen."

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Das Projekt -Bunte Gärten Leipzig-Josef Fink, 77 Jahre, pensioniert, Freiwiligen-Zentrum München Nord

"Es gibt drei Gründe für meine ehrenamtliche Tätigkeit:
1. Ich habe gerne mit jungen Leuten zu tun,
2. ich brauche eine vernünftige Aufgabe und
3. meine religiöse Haltung
Ich betreue Kinder aus der 2. bis 4. Klasse bei den Hausaufgaben, wir üben Rechnen, das 1x1 und Deutsch. Anschließend bleiben noch ca. 20 Minuten zum Spielen.
Es ist oft mühselig und ich gehe beladen aus der Hausaufgabenhilfe, aber glücklich. Die Kinder rufen mir noch nach, wenn ich zur U-Bahn gehe. Es ist schon schön, wenn man so von den Kindern angenommen wird.
Was mich jedoch betrübt, ist, dass die Kinder schwerfällig sind und sie alles x-mal gesagt bekommen müssen. Wenn man das Gefühl hat, sie bekommen gar keinen Überblick, sondern verstehen einfach viel zu wenig von dem, was man ihnen versucht beizubringen.
Besonders gerne erinnere ich mich an die beiden Mädchen vom letzten Jahr.
Sehr traurig gemacht hat mich allerdings, dass eines der Mädchen, das ich letztes Jahr betreut habe, durchgefallen ist.
Ich habe im Freiwilligen-Zentrum genau nach dieser Art der Tätigkeit gesucht. Ich wollte Hausaufgabenhilfe für Kinder in der Grundschule machen. Ich habe Freude, mit Kindern zu arbeiten. Aus der gemeinsam verbrachten Zeit ist gute menschliche Beziehung entstanden. Dadurch, dass ich nur wenige Kinder betreue, lernt man sie und ihre Art zu lernen besser kennen. Wichtig ist mir, auf die individuelle Lernweise der Kinder eingehen zu können."

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Konkretes Beispiel für VermittlungenKonkretes Beispiel für Vermittlungen

Ein Ehrenamtlicher schreibt: "Eines Tages fasste ich den Entschluss, neben meinem Beruf ehrenamtlich zu arbeiten. Aber wo und in welcher Funktion? Das Freiwilligen-Zentrum der Caritas prüfte, für was ich geeignet sein könnte. Aufgrund meiner Tätigkeit bei einer Versicherung wollte ich mich gerne mit wirtschaftlichen Zusammenhängen beschäftigen und eventuell Menschen helfen, die in finanzielle Not geraten waren.

Jetzt helfe ich Menschen, Haushaltspläne aufzustellen und schwierige Einkäufe zu erledigen. Es macht viel Spaß und langweilig wird es nie. Ich kann sagen, dass diese Aufgabe einen guten Kontrast zu meinem Beruf setzt und ich die Erfahrungen, die ich hier mache, nicht missen möchte."

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Projektmanagement-Seminare im FWZ FreimannMonika Eberhard, 36 Jahre, körperlich behindert, Freiwilligen-Zentrum München Ost

"Eigentlich bin ich hier im Caritas-Zentrum das Mädchen für alles. Da es keine Verwaltungskraft gibt, nehme ich Telefongespräche entgegen, vermittle Anrufer an den zuständigen Fachdienst und gebe selber Auskünfte zur Kleiderkammer. Ich kümmere mich um die Datenerhebung und erledige kleinere Bürotätigkeiten. Ich habe bisher keine Arbeitsstelle auf dem 1. Arbeitsmarkt bekommen. Deshalb habe ich mich entschlossen, freiwillig etwas für mich und andere zu tun. Vielleicht ergeben sich hieraus später noch andere Möglichkeiten. Ich finde es wichtig, dass man sich nicht nur um seine eigenen Belange kümmert, sondern auch etwas für andere tut. Ich kann mir mein Engagement bescheinigen lassen, dass macht sich gut für meine Bewerbungen. Die Mitarbeiter hier bekommen einen Eindruck davon, was ich leisten kann und können mich weiter empfehlen. Dies ist meine 1. richtige Chance außerhalb von betreuten Einrichtungen, zu zeigen, was ich kann. Alle freuen sich, wenn ich komme, ich habe das Gefühl, gebraucht zu werden und nicht nur geduldet zu sein. Das gibt mir Selbstvertrauen und das ist wichtig für meine Zukunft."

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Henning Bernstein, HallePhilipp Kaiser, 15 Jahre, Firmling, Freiwilligen-Zentrum München Ost

"Wir haben in unserer Firmvorbereitung einen Aktionsnachmittag des sozialen Engagements durchgeführt. Das Freiwilligen-Zentrum hat uns bei der Organisation geholfen. Wir haben zusammen einen bunten Nachmittag in einer Asylunterkunft gestaltet. Es war ziemlich aufregend und hat Spaß gemacht. Allerdings war es in der Unterkunft sehr beklemmend. Das Menschen in Deutschland so leben, wusste ich nicht."

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Uwe Schuppan, Frankfurt/OderJasmin M., 32, Versicherungsangestellte, Freiwilligen-Zentrum München Innenstadt

"Als ich nach München gezogen bin, war eigentlich alles in Ordnung. Ich hatte eine gemütliche Wohnung, eine abwechselungsreiche Arbeit und eine wunderbare Beziehung. Doch ich war noch auf der Suche. Etwas fehlte. In der U-Bahn fiel mir das Plakat der Caritas-Freiwilligen-Zentren auf und ich wusste – das ist es! Ich engagiere mich für verschuldetet Menschen und leite einen Workshop zur Privatinsolvenz. Am Anfang war es ziemlich anstrengend, weil ich mich in die Materie erst einarbeiten musste. Aber die freiwillige Arbeit gibt mir jede Menge Schwung und es ist schön zu sehen, wie jemand, der finanziell am Ende ist, nicht verzweifelt, sondern seine Probleme anpackt."




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